3.3 Erweiterte Funktionen 

In der Konsole sind den Möglichkeiten kaum Grenzen gesetzt. Die folgenden Beispiele sind teilweise Spielereien (mp3 oder Internet), aber sie zeigen Ihnen die Möglichkeiten, die sich Ihnen bieten.
| Rechnen mit der Shell |
|
Mit dem Befehl let kann man ganzzahlige Berechnungen durchführen: |
| i=0 let "i=i+1" echo $i # Oder auch so: echo $((i+2)) |
|
Sie können selbstverständlich auch die grafische Variante des Taschenrechners verwenden. Sie finden diesen unter Anwendungen • Zubehör • Taschenrechner. Unter Ansicht können Sie beispielsweise auch einen wissenschaftlichen Modus aktivieren, der Ihnen auch den einfachen Zugang zu Winkelfunktionen und Logarithmus-Berechnungen bietet. |
3.3.1 mp3-Wiedergabe 

Sie können über die Konsole sogar mp3-Dateien abspielen, und das ohne jegliche grafische Oberfläche. Sie brauchen zu diesem Zweck nur ein kleines Paket namens mpg123. Dieses Paket liefern viele Distributionen schon mit (bei Nachinstallation siehe Software). Die Bedienung erfolgt intuitiv. Sie geben einfach den Befehl
mpg123 datei.mp3
ein und schon erklingt die Musik. Bitte beachten Sie hierbei, dass Sie sich im Terminal natürlich innerhalb des Ordners befinden müssen, in dem diese Dateien liegen. Dazu ist eventuell ein vorheriges Wechseln des Ordners nötig:
cd Musik/
Hierbei sind Sie nicht nur auf mp3-Dateien beschränkt. mpg123 spielt alle Dateien ab, für die ein Codec installiert ist. Man kann dem Programm auch mehrere Dateien zum Abspielen angeben:
mpg123 datei1.mp3 datei2.mp3 datei3.wav
Das Abspielen einer Datei kann wie "ublich mit
+
abgebrochen werden. Playlisten im m3u-Format spielt mpg123 genauso ab. Wenn Sie eine solche Datei erst anlegen möchten, benutzen Sie einfach folgenden Befehl:
find /home/BENUTZERNAME/musik/album ''*.mp3'' $>$ /home/BENUTZERNAME/musik/album.m3u
Damit legt das Programm im Ordner /musik/ eine Datei album.m3u an, die auf alle mp3-Dateien im Ordner /musik/album verweist. Jetzt müssen Sie dem Programm nur noch diese Datei mitteilen:
mpg123 /home/BENUTZERNAME/musik/album.m3u
Hierbei haben Sie eben gerade auch gelernt, dass Sie bei den meisten Operationen die Wahl haben, ob Sie sich bei der Befehlsabgabe entweder in dem entsprechenden Ordner befinden oder ganz woanders in Ihrem System. Sie können die Befehle auch mit Pfadangaben verknüpfen, so wie wir es eben getan haben.
| Einfaches Entpacken |
|
Es kann vorkommen, dass Sie trotz geeigneter grafischer Oberflächen manche Archive über die Konsole entpacken müssen. Hierbei müssen Sie sich dann oft mit kryptischen Befehlen und Parametern herumschlagen. Doch Debian und somit auch Ubuntu haben mit Unpack Abhilfe geschaffen. Wenn Sie mit Unpack die meistverbreiteten Archive entpacken möchten, installieren Sie folgende Pakete: |
| sudo apt-get install unp unrar unace |
|
Danach sind Sie in der Lage, viele Formate mit einem einfachen unp 'dateiname' bequem zu entpacken. Sie können aber selbstverständlich auch die grafische Variante wählen, indem Sie diie gepackte Datei mit der rechten Maustaste anklicken und Hier entpacken wählen. |
3.3.2 Lynx – der Konsolenbrowser 

Ab und zu passiert es einfach: Nach einem Update, der Installation des proprietären Grafiktreibers oder manuellen Änderungen in der xorg.conf bleibt der Bildschirm schwarz. Sie würden jetzt gern im Forum um Hilfe bitten oder im Wiki nach einer Lösung suchen? Dann tun Sie das! Ja, Sie lesen richtig: Schließlich haben Sie mit Lynx einen Textbrowser, dem es reichlich egal ist, ob Ihr X-Server startet oder nicht.
Sie können Lynx mit einem einfachen
sudo apt-get install lynx
installieren. Mit dem Befehl
rufen Sie die der Startseite von Ubuntu auf (siehe Abbildung). Lynx stellt die Seite streng nach ihrem Code dar, d. h., was im Quelltext zuerst steht, wird zuerst dargestellt. Framesets stellt Lynx nicht dar, sondern es listet die einzelnen Frames mit ihren Namen auf, die man dann jeweils einzeln anwählen kann.
Abbildung 3.2 Lynx
Links werden blau dargestellt, der aktuell ausgewählte rot. Von einem Link zum nächsten gelangen Sie mittels
oder
. Um zum Ziel des aktuell ausgewählten Links zu gelangen, drücken Sie
oder
, und mit
springen Sie zur vorherigen Seite zurück. Geblättert wird mittels der Leertaste bzw.
nach unten, mit
wieder nach oben. Um zu einer neuen Webseite zu gelangen, drücken Sie einfach
. Mit diesen wenigen Tasten können Sie sich bereits durch das Internet bewegen.
Lynx reduziert die Datenmenge
Lynx hat allerdings auch ohne einen nicht mehr startenden X-Server seine Berechtigung: Er ignoriert Grafiken, Popups, Flash-Anwendungen und alles, was es sonst noch so gibt, komplett. Dies macht ihn für Modem- oder ISDN-Nutzer interessant, da sich durch die geringere Datenmenge die Surfgeschwindigkeit erhöht. Das Navigieren ist nicht allzu schwer, wie folgende Tabelle zeigt:
| Kommando | Bedeutung |
|
G |
Öffnet eine Adresse (URL). |
|
O |
Öffnet die Optionen. |
|
Pfeil rechts |
Öffnet einen Link. |
|
Pfeil links |
Zurück |
|
Pfeil hoch |
Scrollt nach oben. |
|
Pfeil runter |
Scrollt nach unten. |
|
H |
Öffnet die Hilfe. |
|
Q |
Beendet das Programm. |
Weitere Kürzel liefert ein Druck auf
; lynx -help gibt weitere Optionen preis. Sie beenden Lynx ganz einfach mit
.
| HTML-Transformation in ASCII |
|
Mit den richtigen Werkzeugen ist es kein Problem, HTML in ASCII umzuwandeln. Hierbei eignen sich die sogenannten Textbrowser am besten, um diesen Job zu erledigen. Die Vorzeigeprogramme sind zweifelsohne Lynx, Links und W3m. |
|
Alle diese Programme beherrschen die genannte Aufgabe, sodass es Ihrem persönlichen Geschmack überlassen bleibt, für welches Sie sich entscheiden. Üblicherweise müssen Sie jedes dieser drei Programme separat installieren. Alle drei Programme erzeugen mithilfe des Parameters -dump den Export in ASCII-Text: |
| lynx -dump test.html | less |
|
Im obigen Beispiel wurde Lynx verwendet. Ersetzen Sie dieses gegebenenfalls durch das Porgramm Ihrer Wahl. Wenn Sie die Ausgabe als Textdatei abspeichern möchten, verwenden Sie an dieser Stelle wiederum den Umleitungsoperator >: |
| lynx -dump test.html > test.txt |
3.3.3 CDs brennen 

Sie können CDs nicht nur mithilfe von Brennprogrammen wie k3b oder brasero brennen. Dies geht natürlich auch über die Kommandozeile. Zuerst einmal sollten Sie sich die Geräte anzeigen lassen, da Sie die genaue Kennung dieser benötigen. Führen Sie cdrecord -scanbus aus, um die »Adresse« Ihres Brenners herauszufinden. Für eine einfache Kopie einer Daten-CD on-the-fly (Lesen von /dev/cdrom) führen Sie dann Folgendes aus:
cdrecord -v dev=0,0,0 -isosize /dev/cdrom
Einen RW-Rohling löschen Sie mithilfe von
cdrecord -v dev=0,0,0 blank=fast
Wenn Sie eine CD mehrfach brennen möchten, lohnt es sich, ein Image dieser CD auf der Festplatte zu erstellen. Das Auslesen geschieht durch:
cdrdao read-cd --driver generic-mmc --datafile NAME.bin \ --device /dev/cdrom/NAME.toc
Das Schreiben wiederum gelingt so:
sudo cdrdao write --driver generic-mmc --device /dev/cdrom NAME.toc
Für mehrfaches Brennen benutzen Sie einfach die History-Funktion Ihres Terminals.
Für das Erstellen und Brennen einer Daten-CD genügen folgende Schritte:
- ISO-Image erstellen (-J ist für Windows-Kompatibilität):
mkisofs -r -J -o my_cd.iso my_dir
- Eventuelles Testen des Images durch:
mkdir /tmp/beispiel && \ mount -o ro,loop my_cd.iso /tmp/beispiel
- Brennen:
cdrecord -v dev=0,0,0 -data my_cd.iso
| Kommando | Bedeutung |
|
-v (verbose) |
Die Ausgabe von cdrecord wird etwas ausführlicher. |
|
speed=xx |
xx steht für die gewünschte und mögliche Brenngeschwindigkeit. |
|
-eject |
Wirft die CD am Ende des Brennvorgangs aus. |
|
dev=/dev/hdx |
Die Gerätebezeichnung des CD-Rom-Laufwerks (aus fstab) |
|
driveropts=burnfree |
Schaltet den Schutz gegen Buffer-Underruns ein. |
|
-dummy |
Macht einen Probelauf. Es werden keine Daten auf die CD geschrieben. |
Für DVDs ist die Prozedur ähnlich. Das ISO-Image erstellen Sie wie oben beschrieben; mittels
growisofs -dvd-compat -Z /dev/dvd=/pfad/myimg.iso
bringen Sie das Image auf die DVD. Sie können natürlich auch ein ISO-Image von einer CD/DVD erstellen:
readcd dev=/dev/hdc f=/data/images/mydvd.iso
Bei aktuellen Betriebssystemen (wie z. B. Ubuntu) kann man ISO-Images (wenn der Dateiname mit .iso endet) einfach durch Anklicken mit der rechten Maustaste über den Datei-Manager Nautilus brennen.
| Image-Dateien (.iso) mit cdrecord brennen |
|
Sie haben vielleicht eine neue Version von Ubuntu heruntergeladen und haben jetzt ein .iso-Image in Ihrem /home-Ordner liegen. Aber wie brennen Sie diese Datei? Nun, Sie können natürlich ein gewöhnliches Brennprogramm benutzen (k3b, nero), oder Sie benutzen die Konsole. Probieren Sie ruhig einmal das Brennen per Konsole aus. Nebenbei gesagt: Die grafischen Benutzeroberflächen benutzen die gleichen Befehle im Hintergrund, die Sie auch direkt in die Konsole eingeben können. |
|
Wenn Sie über die Konsole brennen möchten, brauchen Sie als Erstes cdrecord. Um nun diese .iso-Datei zu brennen, geben Sie folgenden Befehl ein: |
| cdrecord -v -eject speed=xx dev=/dev/hdx namederisodatei.iso |
|
Dieser Befehl enthält einige Optionen, die in Tabelle 3.3 erklärt werden. Weitere Brennoptionen können Sie erfahren, wenn Sie in die Konsole cdrecord help eintippen. |
3.3.4 Konfigurationsdateien editieren 

Spätestens dann, wenn Sie sich intensiver mit administrativen Aufgaben beschäftigen, kommen Sie um die Bedienung des Systemeditors nicht herum.
Grafisch – gedit
GNOME bietet Ihnen zu diesem Zweck den Editor gedit, den Sie als normaler Benutzer über Anwendungen • Zubehör • Texteditor bzw. durch Eingabe von gedit innerhalb einer Konsole starten. Der Editor erinnert an das von Windows her bekannte Notepad, wenngleich er wesentlich mehr Möglichkeiten besitzt, z. B. lassen sich in einer Editorinstanz mehrere Dateien in Form von Reitern öffnen. Darüber hinaus beherrscht gedit Syntax-Highlighting bei den meisten Skript- bzw. Programmiersprachen (vergleiche Abbildung).
Gedit ist durch Plug-ins beliebig erweiterbar. Sie erreichen die Einstellungen über das Menü Bearbeiten • Einstellungen. Dort wählen Sie den Reiter Plugins aus und können nun durch »Ankreuzen« eine Vielzahl von Plug-ins aktivieren. In Abbildung sehen Sie gedit in Aktion, während der Autor an diesem Buch arbeitet. Auf der linken Seite ist die Datei-Browser-Leiste, die über ein Plug-in auf die eben beschriebene Weise integriert wurde.
Wenn Sie Systemdateien bearbeiten wollen, ist es erforderlich, den Editor mit Root-Rechten zu starten. Folgender Befehl ermöglicht dies:
gksudo gedit
In diesem Buch werden wir immer wieder Änderungen an Konfigurationsdateien vornehmen. Hierbei ist es praktisch, wenn man auf Editoren zurückgreifen kann, die in der Kommandozeile funktionieren, wenn etwa die grafische Oberfläche nicht mehr funktioniert. Ein beliebter Editor, der zur Ubuntu-Grundausstattung gehört, ist nano.
| Nano – der schnelle Editor für zwischendurch |
|
Manchmal benötigt man für das schnelle Editieren nur einen kleinen Editor, dessen Bedienung keine große Eingewöhnungszeit erfordert. Der Editor nano eignet sich für diesen Zweck hervorragend. |
|
Gestartet wird der Editor nano durch Eingabe des gleichnamigen Befehls, eventuell mit Angabe der zu editierenden Datei auf der Kommandozeile. Am unteren Bildschirmrand finden Sie eine Übersicht der wichtigsten Editorbefehle. |
Abbildung 3.3 nano – der Editor für schnelle Lösungen
vi
Es gibt zwei klassische Editoren, die jeweils eine lange Tradition unter Unix haben. Dies sind der emacs und der vi. Über Emacs gibt es zahlreiche Literatur, die Sie im Internet finden können. Sie sollten mindestens einen »gro"sen« Editor beherrschen, da Sie diesen immer dann brauchen, wenn Sie keine grafische Oberfläche zur Verfügung haben. Ich möchte Ihnen im Folgenden den Editor vi vorstellen und hoffentlich näherbringen. vi ist auf nahezu jedem UNIX-System vorinstalliert, lässt sich ohne Cursor-Tasten bedienen und ist sehr schnell. vi gibt es auch mit grafischer Oberfläche (vim und gvim). Bei unseren weiteren Betrachtungen lassen wir diese Varianten aber au"sen vor. Starten lässt sich der Editor mit dem Befehl vi. Der Befehl vi test.txt öffnet die Datei test.txt im aktuellen Verzeichnis oder legt sie an, falls sie noch nicht existiert.
| Kommando | Bedeutung |
|
i |
Einfügen links vom Cursor |
|
I |
Einfügen am Zeilenanfang |
|
a |
Einfügen rechts vom Cursor |
|
A |
Einfügen am Zeilenende |
|
o |
Neue Zeile hinter der aktuellen einfügen |
|
O |
Neue Zeile vor der aktuellen einfügen |
|
rc |
Ersetze ein Zeichen unter dem Cursor durch »c« |
|
R |
Überschreiben ab Cursor-Position |
|
sText |
Ersetze ein Zeichen durch Text |
|
SText |
Ersetze eine ganze Zeile durch Text |
|
nsText |
Ersetzt ein Zeichen durch Text |
|
cwText |
Ersetzt ein Wort durch Text |
|
cc |
Überschreiben bis zur nächsten Zeilengrenze |
|
dd |
Aktuelle Zeile löschen |
|
4dd |
Ab aktueller Zeile vier Zeilen löschen |
|
:q |
Verlassen, ohne zu speichern |
|
:q! |
Verlassen, ohne zu speichern, auch bei modifiziertem Dokument |
|
:wq |
Schreiben des Puffers und Verlassen |
|
:wn |
Puffer schreiben und das nächste Dokument laden |
|
yy |
Kopiert die aktuelle Zeile in einen Puffer. |
|
ny |
Kopiert n+1 Zeilen in einen Puffer. |
|
yw |
Kopiert ein Wort rechts vom Cursor in den Puffer. |
|
yb |
Kopiert ein Wort links vom Cursor in den Puffer. |
|
muster |
Suche nach Muster vorwärts im Text |
|
/ |
Wiederholt die Suche vorwärts. |
|
?muster |
Suche nach »Muster« rückwärts im Text |
|
? |
Wiederholt die Suche rückwärts. |
|
n |
Wiederholt letztes Suchkommando. |
|
:s/alt/neu |
Sucht und ersetzt alt durch neu (nur das erste Auftreten in aktueller Zeile) |
|
:s/alt/neu/g |
Sucht und ersetzt alle alt durch neu in aktueller Zeile. |
|
:1,$s/alt/neu |
Ersetzen im gesamten Dokument |
|
:%s/alt/neu |
Ersetzen im gesamten Dokument |
|
w |
Cursor um ein Wort vorwärts bewegen |
|
3w |
Cursor um drei Worte vorwärts bewegen |
|
b |
Cursor um ein Wort rückwärts bewegen |
|
$ |
mit dem Cursor zum Zeilenende springen |
|
0 |
mit dem Cursor zum Zeilenanfang springen |
|
G |
mit dem Cursor zur letzten Zeile springen |
|
9G |
mit dem Cursor zur Zeile 9 springen |
Sie können auch die Cursor-Tasten verwenden, sowie die Tasten
,
und
. Das Kopieren von Text erfolgt nach einem einfachen Schema: 1. Text in einen Puffer kopieren,2. Text aus Puffer einfügen.
| Login-Meldung verändern |
|
Bei jeder Anmeldung in einer Konsole werden Sie mit einer Meldung ähnlich wie dieser begrüßt: |
| Linux fishome 2.6.28-11-generic #40-Ubuntu SMP Fri Apr 3 17:39:41 UTC 2009 x86_64 The programs included with the Ubuntu system are free software; the exact distribution terms for each program are described in the individual files in /usr/share/doc/*/copyright. Ubuntu comes with ABSOLUTELY NO WARRANTY, to the extent permitted by applicable law. To access official Ubuntu documentation, please visit: http://help.ubuntu.com/ |
|
Verantwortlich für diese Meldung ist eine Textdatei, die Sie selbstverständlich editieren können. Rufen Sie dazu die Datei auf: gksudo gedit /etc/motd. Eine Alternative wäre es auch, die Datei komplett zu löschen. |
Der Editor vi besitzt mehrere Modi, zwischen denen Sie wechseln müssen, um z. B. ein Dokument zu schreiben. Diese Trennung verschiedener Ebenen hat praktische und sicherheitstechnische Gründe:
- Befehlsmodus Der Editor startet im Befehlsmodus. Hier können Sie Befehle eingeben, um einen Text zu bearbeiten. Es ist Ihnen hier allerdings nicht möglich, Text einzugeben.
- Eingabemodus
Wenn Sie einen Text schreiben möchten, dann müssen Sie in den Eingabemodus wechseln. Dies geschieht durch Drücken der Taste
.
- Kommandomodus
Mit der Taste
wechseln Sie in den Kommandomodus. Vor jedem Kommando muss ein Doppelpunkt gesetzt werden, z. B. zum Speichern :w oder zum Suchen eines Strings :/SUCHSTRING. Allerdings können Sie in diesem Modus keine Eingaben und Veränderungen am eigentlichen Text vornehmen. Hierzu müssen Sie wie oben beschrieben wieder durch Drücken von
in den Eingabemodus wechseln.






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