»Zeichnen ist Sprache für die Augen, Sprache ist Malerei für das Ohr.« Joseph Joubert (07.05.1754–04.05.1824), französischer Schriftsteller
11 Grafik und Bildbearbeitung
| Was Sie in diesem Kapitel erwartet |
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Auch für kreative Naturen unter den Anwendern ist bei Ubuntu gesorgt. Mit Ubuntu haben Sie zahlreiche Möglichkeiten Grafiken zu erzeugen oder Bilder zu verwalten. In diesem Kapitel stelle ich Ihnen einige der wichtigsten Lösungen im Bild"-erstellungs- und -bearbeitungsbereich vor. |
| Benötigtes Vorwissen |
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Es sind keine Vorkenntnisse nötig. |
Sie finden diese Programme im Menü unter Anwendungen • Grafik:
- F-Spot Fotoverwaltung
- GIMP Image Editor
- OpenOffice.org Zeichnung
- XSane Scanprogramm
| Farbkombinationen mit Agave erstellen |
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Wenn Sie im privaten Bereich gerne kreativ sind und beispielsweise Ihre Fotobücher oder eine Webseite farblich gestalten möchten, bietet das Programm Agave nützliche und leicht handhabbare Werkzeuge für mögliche Farbkombinationen. |
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Das Programm ist bei Ubuntu in den Paketquellen hinterlegt und lässt sich nach der Installation über den Menüpfad Anwendungen • Grafik • Agave aufrufen, alternativ auch über das Terminal mit dem Befehl agave. |
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Ihnen stehen sechs verschiedene Farbschemata zur Verfügung: Komplementärfarben, Gegen-Komplementärfarben, Farbtripel, Tetraden, analoge und monochromatische Farben. Mithilfe eines kleinen Feldes in der Mitte des Programmfensters können Sie Ihre Farbe auswählen, zu der Sie die passenden Farben benötigen. Anschließend wählen Sie eine der sechs Farbschemata aus, und Ihnen werden automatisch die entsprechenden Farben aufgezeigt. |
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Agave ist »Gimp-kompatibel«. So können Sie Ihre Lieblingsfarben beispielsweise in einer Favoritenliste speichern oder diese in eine Gimp-Datei exportieren. Anhand der vorhandenen History können Sie sich die vorher ausgewählten Farben anschauen. Sollten Sie einmal eine kreative Blockade haben, können Sie sich mit einer Zufallsfunktion Farbvarianten ansehen und sich so von Agave inspirieren lassen. |
11.1 Scannen 

11.1.1 Unter GNOME: XSane 

Mit den in Abschnitt beschriebenen Vorarbeiten werden die Voraussetzungen geschaffen, um einen Scanner mit einem grafischen Frontend einzusetzen. Hier bietet sich unter GNOME das Scanprogramm XSane an, das über Anwendungen • Grafik • XSane Scanprogramm gestartet wird.
Nach dem Programmstart öffnen sich mehrere Teilfenster (vgl. Abbildung). Im Vorschaufenster können Sie zunächst einen Vorschau-Scan durchführen, und mit dem Button Scannen im Hauptfenster starten Sie den eigentlichen Scanvorgang. Zuvor können Sie den Bildausschnitt im Vorschaufenster einschränken. Im Hauptfenster wählen Sie außerdem die gewünschte Farbtiefe aus.
Abbildung 11.1 XSane – ein vielseitiges Scanprogramm
11.1.2 Skanlite – die KDE-Lösung 

Unter Kubuntu ist kein Scanprogramm vorinstalliert. Sie müssen das Programm Skanlite über das Paket skanlite nachinstallieren. Nach der Installation finden Sie Skanlite im K-Menü unter Programme • Grafik • Skanlite. Alternativ können Sie das Programm über die Eingabe des Befehls skanlite in einer Konsole starten. Nach dem Programmstart sollte der angeschlossene Scanner erkannt werden. Die Programmbedienung entspricht in etwa der von XSane.
Abbildung 11.2 Skanlite – die KDE-Scannerlösung






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