»Wer die Freiheit aufgibt, um Sicherheit zu gewinnen, wird am Ende beides verlieren.« Benjamin Franklin (17.01.1706–17.04.1790), US-Staatsmann, Ökonom und Naturforscher
15 Software- und Paketverwaltung
| Was Sie in diesem Kapitel erwartet |
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Die Installation von Programmen ist unter Linux nicht so einheitlich und einfach wie in der Windows-Welt. Eine setup.exe sucht man hier meist vergebens. Unter Ubuntu/Linux gibt es vielfältige und zum Teil grundsätzlich verschiedene Möglichkeiten, neue Programme zu installieren. Die folgenden Teilabschnitte geben eine Übersicht: |
| Setup-Skripte – siehe Abschnitt und |
| Tarballs – siehe Abschnitt auf dieser Seite |
| dpkg/APT – siehe Abschnitt auf Seite |
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Eine ganz besonders bequeme Art der Installation von Software lernen Sie in Abschnitt ab Seite kennen -->8211; Synaptic. Mit Synaptic haben Sie vollen Zugriff auf Tausende von Programmen. |
| Benötigtes Vorwissen |
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Es sind keine Vorkenntnisse nötig. |
Wie in allen übrigen Bereichen verfolgt Ubuntu auch bei der Installation von Software ein einfaches Konzept: Für Sie als eventuellen Umsteiger soll sich Linux nicht wie ein unverständliches technisches Machwerk darstellen, sondern so einfach wie möglich zu bedienen sein. Es gibt bei verschiedenen Distributionen ganz unterschiedliche Konzepte. So wird z. B. bei der Standardinstallation von SUSE Linux eine unüberschaubare Anzahl von Programmen mitinstalliert. Für jeden Zweck und für jede Aufgabe gibt es mehrere Programme. Dies ist gerade für Umsteiger sehr verwirrend.
Qual der Wahl
Ubuntu verfolgt in diesem Punkt den Ansatz, dass bei der Standardinstallation für jeden Zweck nur ein Programm installiert wird. Sie sind mit diesen Programmen nicht zufrieden? Kein Problem. Mit dem fortschrittlichen Paket-Manager dpkg, dem Verwaltungswerkzeug APT (Advanced Package Tool) von Debian und der grafischen Benutzeroberfläche Synaptic verfügen Sie über sehr mächtige Werkzeuge. Mit deren Hilfe können Sie aus einem riesigen Fundus von mehr als 10.000 Paketen auswählen.
Explizite Setup-Skripte
Wenn Sie Windows- oder Mac-OS-Anwender sind, werden Sie es gewohnt sein, nach Programmen im Internet zu suchen, sie herunterzuladen und durch Anklicken einer Setup-Datei zu installieren. Sie sind sicher auch mit Software vertraut, die auf CDs oder DVDs verbreitet wird und über einen Autorun-Mechanismus verfügt, der Ihnen bei der Installation der Programme hilft.
Auch für freie und offene Systeme wie Ubuntu bzw. GNU/Linux existiert ein solcher Installationsmechanismus für Software. Dabei handelt es sich meist um proprietäre Programme mit geschlossenem Quelltext. Dieser Weg mag für Windows-Anwender sehr bequem sein, aber Sie werden sehr schnell die Vorteile der Debian-Paketverwaltung zu schätzen wissen. Das Suchen nach Programmen gehört hierbei in den meisten Fällen der Vergangenheit an.
Beispiele für proprietäre Programme, die sich auf diese Art und Weise installieren lassen, wären
- die universelle Virtualisierungssoftware VMware (www.vmware.com)
- der Turboprint-Druckertreiber (www.turboprint.de)
- der NVIDIA- Grafikkartentreiber (www.nvidia.com)
Statt einer exe-Datei ist zumeist ein Shellskript zur Installation zu starten, im Falle der NVIDIA-Treiber erreicht man das durch folgenden Befehl:
sudo sh NVIDIA-Linux-x86-<Version>-pkg1.run
Tarballs (Tar-Archive)
In den unendlichen Weiten des Open-Source-Universums sind Programme üblicherweise in einem typischen UNIX-Format verbreitet, den sogenannten Tar-Archiven (tarballs). Diese tarballs sind gepackte Sammlungen von Dateien. Die Programme werden üblicherweise im Quelltext verbreitet und in diese Archive gepackt. Meist tragen die Dateien dann die Endung tar.gz oder tgz.
Um ein solches Programm zu installieren, müssen auf dem System eine komplette Entwicklungsumgebung mit dem GNU C-Compiler sowie einige Utilities wie automake und autoconf installiert sein, da die Software vor der Installation erst noch für das entsprechende System übersetzt werden muss.
Für Entwickler, die Programme häufig studieren oder abändern, ist diese Variante recht praktisch, nicht aber für die Anwender, die von einem Programm einfach nur wollen, dass es einfach zu installieren ist und gut funktioniert.
| Entwicklungswerkzeuge installieren |
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Ubuntu stellt das Metapaket build-essential zur Verfügung, in dem sämtliche zum Kompilieren benötigten Werkzeuge enthalten sind. Sie installieren dieses Paket über das Kommando |
| sudo apt-get install build-essential |
15.1 Synaptic 

Die meisten Computeranwender schätzen heutzutage GUI-Programme, sprich: klickbare, visuell ansprechende Oberflächen. Die GUI-Variante von apt-get heißt Synaptic.
Abbildung 15.1 Komfortable Paketverwaltung mit Synaptic
Synaptic nimmt Ihnen eine Menge lästige Arbeit auf Knopfdruck ab:
- Es löst automatisch sämtliche Abhängigkeiten auf. Wenn also das zu installierende Programm andere Pakete oder Bibliotheken voraussetzt, dann installiert Synaptic diese gleich mit. Dieses automatische »Mit-Installieren« geschieht natürlich nicht ohne Ihre Einwilligung. Sie werden bei Bedarf gefragt, ob Sie dies zulassen wollen.
- Es installiert natürlich auch die von Ihnen gewünschte Anwendung.
- Des Weiteren konfiguriert Synaptic das neue Programm dahingehend, dass es optimal mit den vorhandenen Programmen zusammenarbeitet.
- Nicht zuletzt deinstalliert es genauso einfach vorhandene Programme wieder.
Mit Synaptic haben Sie Zugriff auf über 10 000 Pakete.
Sie starten Synaptic über System • Systemverwaltung • Synaptic-Paketverwaltung. Synaptic ist sehr einfach zu bedienen. Nach der Passwortabfrage zeigt das Programm beim ersten Start einen kurzen Informationstext. Bestätigen Sie den Dialog, und sehen Sie sich zunächst das Synaptic-Hauptmenü an. Auf der linken Seite befinden sich im Normalfall einige Softwarerubriken, aus denen Programme ausgewählt werden können. Im rechten Teilfenster erscheinen dann die Namen der einzelnen Programmpakete. Klickt man auf diese Namen, so erscheint eine Beschreibung zum entsprechenden Paket. Wenn Sie auf Suche klicken, können Sie nach Programmen und Paketen suchen, die Sie dann durch Anklicken auswählen, herunterladen und gleichzeitig installieren.
Auswahlmenü
Durch Rechtsklick auf ein Paket erhält man ein selbsterklärendes Auswahlmenü. Nach Auswahl der zu installierenden Pakete beginnt man die Installation durch Betätigen des Knopfs Anwenden. Der Punkt Aktualisierungen vormerken merkt alle Pakete vor, von denen es in den aktiven Quellen der Datei sources.list neuere Versionen gibt. Selbstverständlich werden auch bei der Verwendung von Synaptic etwaige Paketabhängigkeiten automatisch aufgelöst.
Jedes Mal, wenn Sie Synaptic starten, sollten Sie auf Neu laden klicken, um Ihre Paketliste zu aktualisieren. Dies entspricht einem apt-get update auf der Konsole.
Paketquellen
Uns interessiert an dieser Stelle zunächst lediglich die Anbindung des Paketmanagers an das Internet. Begeben Sie sich mittels Einstellungen • Paketquellen zur Konfiguration der Paketquellen (auch Repositorys genannt). Dort ist ersichtlich, dass bereits einige Repositorys vordefiniert wurden.
Im unteren Abschnitt findet man immer das Originalinstallationsmedium – in diesem Fall die Ubuntu-CD bzw. -DVD. Wer nicht über eine adäquate Internetverbindung verfügt und mit der Aktualität der auf dem Medium befindlichen Programme leben kann, der kann im Prinzip die Internetquellen im oberen Drittel durch Entfernen der Häkchen einfach hinauswerfen. Dieser Schritt kann später durch erneutes Hinzufügen des Hakens wieder rückgängig gemacht werden.
Im oberen Drittel sind die Repositorys übersichtlich aufgelistet. Setzen Sie ein Häkchen vor die jeweiligen Quellen, aus denen Sie Pakete installieren möchten, und verlassen Sie den Dialog über die Schaltfläche Schließen.
Sie erfahren mehr über Repositorys in Abschnitt ab Seite und die Verwendung von Synaptic in Abschnitt ab Seite .
Nach der Änderung der Repositorys wird eine aktuelle Liste der darin enthaltenen Softwarepakete aus dem Internet geladen. Das Synaptic-Paketwerkzeug ist nun einsatzbereit.
Schnelle Installation von Software
Oft möchte man ein Paket auf die Schnelle nachinstallieren, ohne das umfangreiche grafische Frontend Synaptic aufzurufen. Das geht am schnellsten über eine Kommandozeile im Terminal (Anwendungen • Zubehör • Terminal). Folgender Befehl ist zur Installation eines beliebigen Pakets einzugeben:
sudo apt-get install <Paketname>
Da es sich bei der Installation von Software um eine Administratoraufgabe handelt, ist auch hierfür die Eingabe des Passworts erforderlich.
In Abschnitt ab Seite haben Sie bereits unter anderem die Bedeutung von Universe und Multiverse kennengelernt.
| Synaptic hinter einem Proxy verwenden |
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Wer in einem Unternehmen mit guter IT-Infrastruktur arbeitet, der gelangt möglicherweise nur über einen Proxyserver ins Internet. Dies muss bei der Konfiguration von Synaptic berücksichtigt werden. Wählen Sie innerhalb des Programms den Punkt Einstellungen • Einstellungen • Netzwerk. Markieren Sie dort den Schalter Manuelle Proxykonfiguration, und tragen Sie die IP-Adresse oder den Namen des zuständigen Proxyservers ein. |
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Arbeitet der Proxy mit einem Authentifizierungsverfahren, so müssen zusätzlich noch Benutzername und Passwort übermittelt werden. Ein typischer Eintrag könnte dann folgendermaßen aussehen: |
| <Benutzername>:<Passwort>@<IP-Adresse des Proxys> |
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Ein Beispiel: |
| meinlogin:geheim@192.168.0.98 |
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Als Port wird bei den meisten Proxys entweder 3128 (der Squid-Proxy, vergleiche Abschnitt auf Seite ) oder 8080 gewählt; Näheres erfahren Sie von Ihrem Systemadministrator. |
15.1.1 Lokales Repository mit Synaptic verwalten 

Manchmal müssen Debian-Pakete heruntergeladen werden, sei es, weil es sich nicht lohnt, für ein einziges Programm ein neues Repository einzutragen (was außerdem das Neuladen der Paketliste verlangsamt), oder weil es gar kein Repository gibt. Die heruntergeladenen Pakete müssen dann über eine Kommandozeile mit
dpkg -i PAKET
installiert werden, was jedoch Abhängigkeiten nicht automatisch auflöst und außerdem ein Umweg ist.
Die Vorteile
Eine andere Möglichkeit besteht darin, ein lokales Repository zu führen, in das die Debian-Pakete heruntergeladen werden und das man wie jedes andere Repository über Synaptic verwalten kann. Die Vorteile liegen auf der Hand:
- leichtere Verwaltung
- automatische Auflösung von Paketabhängigkeiten
- kein Kommandozeilen-Wirrwarr (insbesondere für Neulinge interessant)
Um lokale Pakete zu verwalten, müssen Sie manuell ein Repository erstellen:
- Um das Repository zu erstellen, legt man zunächst einen neuen Ordner an
- (z. B.: Downloads/Software), in den man dann die schon vorhandenen Pakete
- schiebt.
- Nun werden alle Pakete in eine Datei eingelesen (quasi eine Art Index).
- Man wechselt in einem Terminal zunächst in das Verzeichnis mit den Paketen
- und führt den folgenden Befehl aus:
sudo dpkg-scanpackages ./ /dev/null | gzip > Packages.gz
- Fertig. Das Repository kann jetzt benutzt werden.
Nun müssen Sie das Repository in Synaptic einbinden. Dazu steuern Sie bitte in Synaptic Einstellungen • Paketquellen und klicken hier auf Hinzufügen und dann auf Benutzerdefiniert. Jetzt brauchen Sie das Formular nur noch nach folgendem Schema auszufüllen:
deb file:///Downloads/Software ./
Achten Sie darauf, dass Sie die Angabe so vollständig schreiben, wie dort gefordert wird.
Anderenfalls wird das Repository nicht hinzugefügt.
15.1.2 Die Ubuntu-Aktualisierungsverwaltung 

Sicher ist es ein mühsames Unterfangen, jeden Tag die installierten Pakete durchzugehen und zu prüfen, ob mittlerweile eine aktuelle Version vorliegt. Diese Arbeit können Sie sich mit der Ubuntu-Aktualisierungsverwaltung sparen. Das Programm führt in regelmäßigen Abständen eine Aktualisierung der Paketliste durch und meldet neue Pakete via Panel-Icon.
Darüber hinaus haben Sie stets die Möglichkeit, das Programm über das Menü System • Systemverwaltung (Administration) • Aktualisierungsverwaltung selbstständig zu starten. Die eigentliche Hardware-Plattformen und Systemanforderungen erfolgt dann per Knopfdruck durch Betätigen der Schaltfläche Aktualisierungen installieren (siehe Abbildung).
Konsolenfans erreichen denselben Effekt durch Eingabe des folgenden Befehls innerhalb einer Konsole:
sudo apt-get update && dist-upgrade
Abbildung 15.2 Die Ubuntu-Aktualisierungsverwaltung
15.1.3 Die Ubuntu-Anwendungsverwaltung 

Besonders Einsteiger werden ein neues Werkzeug schätzen, das seit »Breezy Badger« Einzug auf dem Ubuntu-Desktop gehalten hat: die Ubuntu-Anwendungsverwaltung. Diese wird über Anwendungen • Hinzufügen/Entfernen gestartet.
Im Hauptfenster finden Sie eine Vielzahl verfügbarer Programme, übersichtlich in der gleichen Menüstruktur geordnet, die auch das GNOME-Startmenü bietet. Zu jedem Untermenüpunkt findet man auch eine Schaltfläche Mehr Anwendungen. Dort sind insbesondere Anwendungen zu finden, die keinen Eingang in das Ubuntu-Basissystem gefunden haben.
15.1.4 Adept – die KDE-Lösung 

Unter Kubuntu/KDE heißt das grafische Frontend für apt-get Adept. Gegebenenfalls muss das Programm mittels sudo apt-get install adept nachinstalliert werden. Sie finden Adept im K-Menü unter System • Adept (Package Manager).
Abbildung 15.3 Installation für Einsteiger: der Applikationsmanager
Abbildung 15.4 Paketverwaltung mit Adept
15.1.5 Metapakete 

Nach dem Lesen der vorangegangenen Abschnitte haben Sie vielleicht den Eindruck erhalten, dass es sehr kompliziert ist, wenn man ganze Gruppen von Paketen installieren will. Eine praktische Anwendung wäre zum Beispiel, wenn Sie Ubuntu auf Ihrem Computer installiert haben, aber nun einmal Kubuntu oder Xubuntu ausprobieren möchten. Es hat schließlich noch nie geschadet, mal einen Blick über den Tellerrand zu werfen.
Nun besteht z. B. Kubuntu nicht (nur) aus KDE, sondern aus einer Auswahl von KDE-Programmen. Die original KDE-Arbeitsumgebung wurde zugunsten der Übersichtlichkeit und der Anpassung an die Ubuntu-Grundsätze so weit modifiziert, dass Sie mitnichten ein Kubuntu haben, wenn Sie ein KDE aus separaten Quellen installieren.
Um Ihnen als Anwender nun ein umständliches Zusammensuchen und Anpassen der zahlreichen Pakete zu ersparen, wurden sogenannte Metapakete kreiert. Diese Metapakete sind Sammlungen von Paketen, die Sie brauchen, um ein bestimmtes Projekt zu installieren. Auf diese Weise können Sie alle Komponenten »auf einen Rutsch« installieren.
Zur Zeit können Sie folgende Metapakete installieren:
| Name des Metapaketes | Installierte Umgebung |
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ubuntu-desktop |
Ubuntu |
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kubuntu-desktop |
Kubuntu |
|
xubuntu-desktop |
Xubuntu |
|
edubuntu-desktop |
Edubuntu-Client |
|
edubuntu-server |
Edubuntu-Server |
|
ubuntu-mimimal |
Ubuntu Kernpakete |
|
ubuntu-standard |
Ubuntu Standardpakete |
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ubuntu-restricted-extras |
Unfreie Pakete für Ubuntu |
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kubuntu-restricted-extras |
Unfreie Pakete für Kubuntu |
|
xubuntu-restricted-extras |
Unfreie Pakete für Xubuntu |
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Neuester Linux-Kernel (generic) |
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