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Professionelle Bücher. Auch für Einsteiger.

Inhaltsverzeichnis
2 Arbeitsweisen von Lightroom
4 Das RAW-Datenformat
5 Die Arbeitsoberfläche
6 Arbeiten mit Katalogen
Stichwort

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Adobe Photoshop Lightroom von Istvan Velsz
Das Praxisbuch fuer den digitalen Foto-Workflow. Aktuell zu Version 1.2
Buch: Adobe Photoshop Lightroom

Adobe Photoshop Lightroom
gebunden, komplett in Farbe, mit DVD
365 S., 39,90 Euro
Galileo Design
ISBN 978-3-8362-1097-3
Pfeil 5 Die Arbeitsoberfläche
  Pfeil 5.1 Module
  Pfeil 5.2 Bedienelemente
    Pfeil 5.2.1 Menüleiste
    Pfeil 5.2.2 Erkennungstafel mit Erkennungsgrafik
    Pfeil 5.2.3 Linke Bedienfeldpalette
    Pfeil 5.2.4 Rechte Bedienfeldpalette
    Pfeil 5.2.5 Das Ansichtsfenster
    Pfeil 5.2.6 Die Werkzeugleiste
    Pfeil 5.2.7 Filmstreifen
  Pfeil 5.3 Voreinstellungen
    Pfeil 5.3.1 Register »Allgemein«
    Pfeil 5.3.2 Register »Vorgaben«
    Pfeil 5.3.3 Register »Importieren«
    Pfeil 5.3.4 Register »Externe Bearbeitung«
    Pfeil 5.3.5 Register »Dateiverwaltung«
    Pfeil 5.3.6 Register »Benutzeroberfläche«
  Pfeil 5.4 Einstellen des Bildmodus
  Pfeil 5.5 Die Dateistruktur von Lightroom
    Pfeil 5.5.1 Die Vorgaben-Dateien
    Pfeil 5.5.2 Die Lightroom-Datenbank


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5.3 Voreinstellungen  Zur nächsten ÜberschriftZur vorigen Überschrift

Den Voreinstellungsdialog erreichen Sie unter Mac OS X über das Menü Lightroom • Voreinstellungen. Bei Windows finden Sie ihn unter Bearbeiten • Voreinstellungen. Im Folgenden werfen wir einen Blick auf die einzelnen Register und die Einstellungen.

Abbildung 5.32 Der Dialog für die allgemeinen Voreinstellungen


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5.3.1 Register »Allgemein«  Zur nächsten ÜberschriftZur vorigen Überschrift

Im Register Allgemein lassen sich Voreinstellungen zurücksetzen, alternative Katalogdateien angeben, Tonsignale und Updatefrequenz einstellen:

  • Eröffnungsbildschirm beim Starten zeigen: Beim Start von Lightroom wird grundsätzlich eine Tafel, auch Splashscreen genannt, angezeigt. Diese bleibt so lange stehen, bis das Programm komplett hochgefahren ist. Wird sie ausgeblendet, startet das Programm, subjektiv gesehen, geringfügig schneller.

    Abbildung 5.33 Der Eröffnungsbildschirm (Splashscreen) kann über die Voreinstellungen ausgeblendet werden.

  • Automatisch nach Updates suchen: Ist diese Option aktiviert, sucht Lightroom automatisch in regelmäßigen Abständen im Internet nach Updates. Will man selbst die Kontrolle behalten, sollte man diese Option deaktivieren.

Standardkatalog | Hier treffen Sie Einstellungen zum Verhalten der Bibliotheken beim Programmstart. Über Nach Programmstart folgenden Katalog verwenden können Sie Lightroom veranlassen, mit einem alternativen Katalog zu starten, bzw. Sie beim Programmstart eine Auswahl alternativer Kataloge anzubieten. Nähere Informationen zum Arbeiten mit Katalogen erfahren Sie im Kapitel »Arbeiten mit Katalogen« ab Seite 111.

Klänge beim Abschluss von Vorgängen | Laufen Berechnungen im Hintergrund ab, bekommt man oft nicht mit, wann diese beendet sind. Dafür ist es hilfreich, ihnen ein Tonsignal zuweisen:

  • Nach dem Fotoimport wiedergeben: Es ertönt ein Signal, nachdem alle Bilder importiert wurden.
  • Nach dem Fotoexport wiedergeben: Das Signal ertönt, nachdem ein Exportvorgang beendet ist.

Eingabeaufforderungen | Beim Arbeiten in Lightroom erscheinen an einigen Stellen Warnmeldungen – zum Beispiel beim Verschieben von Bildern in andere Ordner. Diese Dialogfelder besitzen meist Kontrollkästchen, mit denen Sie die Warnmeldung unterbinden können. Wollen Sie, dass die Warnungen wieder erscheinen, klicken Sie auf Alle Warndialogfelder zurücksetzen.

Abbildung 5.34 Warnmeldungen kann man auch permanent unterdrücken. Dazu dient die Kontrollbox Nicht erneut anzeigen.

Katalogeinstellungen | Dieses Dialogfeld betrifft vor allem Nutzer, die hier die Einstellungen zu den Katalogen aus Version 1.0 erwarten. Diese wurden jedoch mit Lightroom 1.1 verschoben. Über die Schaltfläche kann man hier den Dialog direkt aufrufen.

Abbildung 5.35 Der Dialog für den Umgang mit Vorgaben in Lightroom


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5.3.2 Register »Vorgaben«  Zur nächsten ÜberschriftZur vorigen Überschrift

Haben Sie Entwicklungseinstellungen für ein Bild vorgenommen, können Sie diese als Vorgaben speichern, um sie auch auf andere Bilder anzuwenden. Für die Massenbearbeitung ist diese Funktion äußerst hilfreich – etwa wenn ein Weißabgleich oder eine Grundschärfung auf eine ganze Aufnahmereihe angewendet werden soll.

Standardentwicklungseinstellungen | Hier wird angegeben, wie die Standardvorgaben auf Bilder zum Beispiel beim Import oder bei der Wandlung in Graustufen angewendet werden. Mit den Kontrollkästchen können Sie die Verwendung steuern:

  • Automatische Farbkorrektur anwenden: Aktivieren Sie dieses Kontrollkästchen, so wird auf die Bilder während des Imports eine automatische Farbkorrektur angewendet.
  • Beim Konvertieren in Graustufen automatische Graustufen-Kanalanpassung anwenden: Ist diese Kontrollbox aktivert, wird beim Zuweisen einer Graustufenkonvertierung eine automatische Korrektur durchgeführt, um bei gleichen Luminanzwerten einen höheren Kontrast zu erzielen.
  • Standardeinstellungen an Seriennummer der Kamera ausrichten: Arbeiten Sie mit mehreren Kameras gleicher Bauart, können Sie für jede einzelne eigene Standardvorgaben festlegen. Die entsprechenden Vorgaben werden dann abhängig von der angeschlossenen Kamera angewendet.
  • Standardeinstellungen an ISO-Wert der Kamera ausrichten: Zusätzlich kann man auch für verschiedene ISO-Einstellungen unterschiedliche Vorgaben einstellen, zum Beispiel um bei höheren ISO-Werten eine stärkere Rauschreduzierung durchzuführen. Diese Einstellung kann auch mit der vorhergehenden Option kombiniert werden.

Vorgaben | Lightroom merkt sich an vielen Stellen die zuletzt vorgenommenen Einstellungen und erlaubt es Ihnen, die Standardvorgaben des Programms zu überschreiben. Das Überschreiben, ob absichtlich oder unabsichtlich, kann aber auch wieder zurückgenommen werden. Unter eigenen Namen erstellte Vorgaben bleiben davon jedoch unberührt und müssen, falls gewünscht, per Hand gelöscht werden. Zu den Vorgaben können Sie folgende Einstellungen vornehmen:

Abbildung 5.36 Stichwortsätze sind Gruppierungen von Stichwörtern zu einem Thema

  • Stichwortsatzvorgaben wiederherstellen: Die Gruppierung von mehreren Stichwörtern in Sätzen kann hiermit zurückgesetzt werden.
  • Dateinamenvorlagen wiederherstellen: Mit dieser Option können Sie kombinierte Dateinamenvorlagen für Import, Export oder Umbenennen zurücksetzen.
  • Textvorlagen wiederherstellen: Hiermit setzen Sie automatisierte Texte zurück, die als Bildüberschriften in Diashows oder auf Druckabzügen zum Einsatz kommen.
  • Vorgaben mit Katalog speichern: Exportiert man Kataloge, kann man wahlweise die Vorgaben in die exportierte Bibliothek integrieren.

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5.3.3 Register »Importieren«  Zur nächsten ÜberschriftZur vorigen Überschrift

Der Dialog in diesem Register kümmert sich um die generellen Importeinstellungen in Lightroom und um die Optionen für die Konvertierung der RAW-Bilder in DNG-Daten. Im oberen Bereich können Sie die folgenden Aktionen vorgeben:

Abbildung 5.37 Dialog für die Import-Voreinstellungen, im unteren Bereich zur DNG-Konvertierung, die Lightroom automatisch übernehmen kann.

  • Import-Dialogfeld anzeigen, wenn eine Speicherkarte erkannt wurde: Wird eine Speicherkarte (SD-Card, Compact Flash etc.) vom Rechner initialisiert, kann der Import automatisch gestartet werden. Allerdings erscheint dann wirklich jedes Mal der Import-Dialog, wenn eine Speicherkarte erkannt wird – auch wenn Sie gar nichts importieren wollen.
  • Bei der Benennung von Ordnern von der Kamera erzeugte Ordnernamen ignorieren: Ordner, die von der Kamera auf der Speicherkarte erzeugt werden, besitzen meist kryptische Bezeichnungen ohne Aussagekraft (DCIM, 101NCD2X). Diese Bezeichnungen können beim Import ignoriert werden. Dazu ist standardmäßig die Kontrollbox aktiviert.
  • JPEG-Dateien neben RAW-Dateien als separate Fotos behandeln: Einige Fotografen ziehen es vor, ihre Bilder gleichzeitig als RAW- und als JPEG-Bilder abzulegen. Dies verhindert zusätzlichen Zeitaufwand für die Konvertierung nach JPEG, etwa um die Bilder dem Kunden zur Auswahl vorzulegen. Allerdings hat man so auch immer zwei unabhängige Dateien und erhöhten Platzbedarf und Verwaltungsaufwand – etwa beim Umbenennen oder Löschen. Mit dieser Option in Lightroom können Sie angeben, wie die zusätzlichen JPEG-Dateien gehandhabt werden. Ist das Kontrollkästchen deaktiviert, werden JPEGs und RAW-Bilder als ein Bild behandelt. Wird es angeklickt, werden JPEGs als eigene, vom RAW-Bild unabhängige Bilder betrachtet und importiert.

[Chromatische Aberration]
Fällt Licht durch eine Linse wird dieses je nach Wellenlänge unterschiedlich gebrochen. Dadurch entstehen Farbsäume, vor allem an Bildrändern. Der Effekt ist abhängig von der Brennweite – bei Weitwinkel stärker – und der Qualität des Objektivs.

DNG-Erstellung importieren | RAW-Bilder können von Lightroom direkt beim Import in das DNG-Fromat konvertiert werden. Wer bereits früher mit DNG-Bildern gearbeitet hat, kennt eventuell das Programm DNG-Konverter. Die dortigen Voreinstellungen entsprechen denen von Lightroom:

Überlagerungen
Überlagerungen tauchen in Lightroom in allen Ausgabenmodulen (Diashow, Drucken, Web) auf. Dabei werden Texte oder Erkennungstafeln über die Bilder gelegt. Diese können beispielsweise als Schmuck oder als Wasserzeichen dienen.

  • Dateierweiterung: Hier können Sie zwischen der Groß- und Kleinschreibung der Dateierweiterung wählen.
  • JPEG-Vorschau: Da RAW-Daten immer erst zu Bilddaten umgerechnet werden müssen (siehe ab Seite 71), viele Programme oder Betriebssysteme dies aber nicht direkt können oder einfach zu viel Zeit dafür benötigen, ist es möglich, JPEG-Vorschaudateien in die DNG-Bilder zu integrieren. Arbeitet man ausschließlich mit Lightroom, benötigt man diese Vorschauen eigentlich nicht, da Lightroom eigene Vorschaubilder erstellt. Man kann dann die Option Ohne aus dem Dropdown wählen. Wer sich nicht sicher ist, ob er seine Bilder auch mit anderen Programmen betrachten will, sollte mindestens Mittlere Größe einstellen.
  • Bildkonvertierungsmethode: Wie schon im Kapitel über RAW-Fotografie beschrieben, müssen die Daten immer erst in ihre visuelle Darstellung umgerechnet werden. Wie dies zu geschehen hat, variiert von Kamera zu Kamera. Die Informationen dafür werden in Kameraprofilen gespeichert und beim Import interpretiert. Benutzen Sie neben Lightroom Programme, die nicht mit Kameraprofilen arbeiten können, müssen Sie die Option In lineares Bild konvertieren wählen, um dort eine korrekte Darstellung zu erreichen.
Von Bits und Bytes
Ein Bit kann zwei Werte 0 und 1 besitzen. Beginnt man zu zählen, benötigt man ab 2 eine neue Stelle. Die nächste Stelle ab der Zahl 4. Die Zahl 255 schreibt man dann beispielsweise 11111111. Das sind 8 Bit (=1Byte) und entspicht inklusive der Null 256 Werten. Ordnet man jedem Wert eine Helligkeitsstufe zu, haben wir 256 Helligkeitswerte bei 8Bit. Nehmen wir für Rot, Grün und Blau jeweils 8Bit kommen wir auf 24Bit Farbtiefe. Das entspicht dann insgesamt ca. 16,7 Mio. Farben.
Digitalkameras speichern RAW-Daten mit 12 Bit pro Farbe. Dies bedeutet pro Farbe 4096 Abstufungen und eine Gesamtanzahl von ca. 68,7 Mrd. Farben.

  • Komprimiert: DNG ermöglicht eine verlustfreie Kompression. Da diese keine Qualitätsverluste verursacht, kann man mit dieser Option Speicherplatz sparen.
  • RAW-Originaldaten einbetten: Beim Konvertieren von RAW-Bildern können nur Daten berücksichtigt werden, deren Funktion bekannt ist. Einige Kamerahersteller schreiben aber Informationen in ihre RAW-Daten, deren Beschreibung sie nicht freigeben. Daher weiß Lightroom – wie auch andere RAW-Bearbeitungsprogramme – dann nicht, wie diese zu interpretieren sind. Die Zusatzinformationen darin gehen also bei der Konvertierung verloren. Damit man aber trotzdem auch später noch auf diese Daten zugreifen kann, kann die Original-RAW-Datei in die DNG-Datei eingebettet werden – dies aber mit Kosten von erheblich mehr Speicherplatz. Dabei ist es fraglich, ob in den Daten Informationen stecken, die für die Darstellung und Bearbeitung wichtig sind. Wenn Sie auf Nummer sicher gehen wollen, aktivieren Sie das Kontrollkästchen.

Abbildung 5.38 Dialog für die Zusammenarbeit mit externen Programmen


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5.3.4 Register »Externe Bearbeitung«  Zur nächsten ÜberschriftZur vorigen Überschrift

Auch in Lightroom kann es erforderlich sein, mit anderen Programmen zusammenzuarbeiten. Zum Beispiel, wenn Helligkeitsänderungen nur auf bestimmte Bereiche angewendet werden sollen, benötigt man ein Programm, das auch Ebenen und Masken unterstützt.

Abbildung 5.39 In Photoshop wurde über eine Maske ein Ebeneneffekt (Gradationskurve) nur auf den linken Teil des Bildes angewendet. Für solche Effekte kann Lightroom mit externen Programmen zusammenarbeiten.

Adobe bietet mit Photoshop ein solches Programm an. Andere Editoren wären beispielsweise Paintshop Pro, Gimp, LightZone oder PhotoImpact. Unter Umständen möchte man auch gewisse Arbeitsschritte, die Lightroom unterstützt, lieber in einem anderen RAW-Konverter erledigen. All das ist möglich – mit den folgenden Voreinstellungen:

  • Anwendung: Mithilfe der Schaltfläche Wählen kann ein beliebiges Programm zur externen Bearbeitung eingerichtet werden.
  • Dateiformat: Lightroom unterstützt zur externen Bearbeitung nur das Photoshop-Format (PSD) und das TIFF-Format. Für einen fremden Editor sollte man das TIFF-Format wählen, PSD wird nur von Photoshop vollständig unterstützt. TIFF bietet außerdem die Möglichkeit einer verlustfreien Kompression.
  • Farbraum: Für das Arbeiten mit externen Programmen sollte ein möglichst großer Farbraum verwendet werden. Hier sollte Adobe RGB oder ProPhoto RGB eingestellt werden. Mehr zum Thema Farbmanagement finden Sie ab Seite 39.
  • Bittiefe: Will man im externen Programm gravierende Helligkeits- oder Farbänderungen durchführen, sollte man 16 Bit/Komponente wählen. Für einfaches Nacharbeiten wie Scharfzeichnen oder Effektfilter reichen auch 8 Bit/Komponente aus. RAW-Daten werden meistens in 12 Bit Farbtiefe abgespeichert. Mehr zum Thema Bits und Bytes finden Sie auf der Seite 103.

Abbildung 5.40 Zur Speicherung von Dateien können Kombinationen aus Variablen verwendet werden. Diese können wiederum als Vorgabe gespeichert werden.

  • Weiterer externer Editor: Über die Wählen-Schaltfläche können Sie neben oder anstelle von Adobe Photoshop ein weiteres Programm angeben.
  • Komprimierung: Beim TIFF-Format können Sie eine verlustfreie Komprimierungsart angeben. Diese verändert den Bildinhalt nicht. Bei 8 Bit Farbtiefe können Sie zwischen Ohne, LZW und ZIP wählen. Bei 16 Bit steht nur die ZIP-Kompression zur Verfügung. Da die Kompression verlustfrei ist, sollten Sie sich auf jeden Fall für eine entscheiden. Das spart Platz auf der Festplatte.
  • Dateibenennung bei externer Bearbeitung: Extern bearbeitete Bilder werden in die Lightroom-Bibliothek reimportiert. Dabei erhalten die Bilder eigene Namen. Normalerweise werden die ursprünglichen Dateinamen einfach um die Bezeichnung »Edit« erweitert.

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5.3.5 Register »Dateiverwaltung«  Zur nächsten ÜberschriftZur vorigen Überschrift

Einige Betriebssysteme und Programme reagieren empfindlich auf Sonderzeichen in Dateinamen. Auch speichern manche Programme Metainformationen anders ab. Wie davon betroffene Daten interpretiert werden, können Sie in diesem Register einstellen.

Abbildung 5.41 Dialog für die Grundeinstellung des Dateimanagements

Lesen von Metadaten | Stichwörter werden als aneinandergereihte Wörter angegeben. Die Begriffe werden durch Kommata getrennt. Lightroom unterstützt auch Stichworthierarchien. Diese werden durch Punkt oder Schrägstrich gekennzeichnet. Verwenden andere Programme diese Zeichen zur Trennung von Stichwörtern, wird daher von Lightroom eine Hierarchie erkannt, wo eigentlich keine ist. Um dies zu verhindern, können die Zeichen zur Trennung von Stichwörtern anders eingestellt werden. Hierarchien werden dann nicht mehr als solche fehlinterpretiert.

Dateinamengenerierung | Hier können unzulässige Dateinamen automatisch in allgemein zulässige Dateinamen konvertiert werden. Im Einzelnen bedeutet dies:

  • Die folgenden Zeichen als unzulässig behandeln: Sie können aus zwei Varianten unzulässiger Zeichen wählen.
  • Unzulässige Zeichen im Dateinamen ersetzen durch: Hier können Sie auswählen, was mit den unzulässigen Zeichen passieren soll.
  • Bei Leerzeichen in Dateinamen: Hier können Leerzeichen durch Bindestriche (-) oder Unterstriche (_) ersetzt werden.

Abbildung 5.42 Dialog für die Voreinstellungen der Benutzeroberfläche


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5.3.6 Register »Benutzeroberfläche«  topZur vorigen Überschrift

In Lightroom lässt sich die Benutzeroberfläche nach eigenen Wünschen anpassen – zumindest in einem gewissen Rahmen.

Bedienfeldendmarke | Die geschwungene Bedienfeldendmarke unter dem letzten Bedienfeld markiert das Ende. Sie ist eigentlich nur eine grafische Spielerei, sieht aber nett aus. Wer es jedoch lieber schlicht hat, der kann statt »Dekorativ« auch »Kästchen« wählen. Nicht jeder Benutzer kann die kleine, graue Schrift auf schwarzem Grund gut lesen. Die Einstellung Größer unter Schriftgrad in bedienfeldern ermöglicht es, die Bezeichnungen der Parameter größer darzustellen und somit die Lesbarkeit zu erhöhen. Dies ist aber nur auf großen Monitoren empfehlenswert, da es sonst zu Platzproblemen kommt.

Abbildung 5.43 Eigentlich nur Schnickschnack sind die Bedienfeldmarken an Ende der Bedienfelder. Man kann sie auch ausblenden.

Beleuchtung aus | Über den Menübefehl Ansicht • Beleuchtung aus können Sie die Bedienfeldpaletten in zwei Stufen abdunkeln. Das Gedämpfte Licht blendet die Paletten teilweise aus, Beleuchtung aus blendet alles bis auf die Bildansicht schwarz ab.

  • Dimmerstufe: Diese Einstellung gibt an, wie stark sich der Effekt im Zustand Gedämpftes Licht auswirkt.
  • Bildschirmfarbe: Geben Sie hier die Hintergrundfarbe vor, nach der ausgeblendet werden soll.

Hintergrund | Befindet man sich in der Lupenansicht und hat dabei kein Bild markiert, kann auch kein Bild in der Ansicht angezeigt werden. Der sichtbare leere Hintergrund kann in diesen Einstellungen eingefärbt werden. Er wird dann auch als Hintergrund in den anderen Modulen sichtbar.

  • Füllfarbe: Wählen Sie hier eine Farbe, mit der der Hintergrund gefüllt werden soll.
  • Überlagerungsstruktur: Gibt eine Struktur für den Hintergrund an – etwa ein Streifenmuster.

Abbildung 5.44 Auch zusätzliche Informationen wie Farbmarkierungen, Bewertung, Quickinfos etc. können im Filmstreifen mit angezeigt werden.

Filmstreifen | Der Filmstreifen stellt eine Art Mini-Bibliothek ausgewählter Bilder dar und ist in allen Modulen vorhanden. Mit folgenden Vorgaben können Sie ihn einstellen:

  • Bewertungen und Markierungen im Filmstreifen anzeigen: Normalerweise werden im Filmstreifen keine Bewertungssterne angezeigt. Dies können Sie hier ändern. Ist diese Option aktiviert, werden auch die Markierungen (Flags) unter den Bildern eingeblendet.
  • Kennzeichen im Filmstreifen anzeigen: Ist diese Option aktivert, werden in der rechten unteren Ecke kleine Kennzeichen eingeblendet, wenn das Bild mit Stichwörtern versehen, beschnitten oder im Entwicklungsmodul verändert wurde.
  • Fotos im Navigator anzeigen, wenn Maus darüber fährt: Ist dieses Kontrollkästchen aktiviert, wird das Bild auch im Navigator-Bedienfeld angezeigt. Dies ist vor allem dann sinnvoll, wenn der Filmstreifen nur recht klein dargestellt wird.
  • Quickinfos im Filmstreifen anzeigen: Bewegt man die Maus über ein Bild und »parkt« sie dort einen Moment, erscheint ein gelbes Feld mit Quickinfos zum Bild. Diese Anzeige kann mit dieser Option verhindert oder erlaubt werden.

Weitere Optionen | Unten im Dialogfeld finden sich noch die folgenden Optionen:


TIPP
So können Sie den Bildmodus noch schneller umschalten: Wählen Sie im Menü den Punkt Fenster. Im offenen Menü den Punkt Bildmodus und den Unterpunkt Vollbildschirm. Mit der Taste können Sie die Bildschirmmodi durchschalten.

  • Ansicht bei Einzoomen auf Klickbereich zentrieren: Diese Einstellung zentriert die Ansicht auf den angeklickten Bereich beim Zoomen von Bildern.
  • Typografische Brüche: In den Metadaten angezeigte Bruchzahlen werden mit dieser Einstellung typografisch korrekt dargestellt – zum Beispiel bei »1/3-Blenden«.


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